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Nichttextile Bodenbeläge: Pflegefilmsanierung

Durch die Pflegefilmsanierung sollen abgenutzte Pflegefilme so bearbeitet werden, daß die Optik und Nutzungseigenschaften verbessert werden. Dies bedeutet: Verzicht auf umweltbelastende und kostenintensive Grundreinigung bzw. das Hinausschieben der Zeitintervalle einer Grundreinigung.

Vorteile einer Pflegefilmsanierung:

  • schneller und kostengünstiger
  • weniger umweltbelastend
  • oberflächenschonender (hohe Alkalität birgt Gefahr der Materialschädigung bei empfindlichen Belägen)
  • geringe gesundheitliche Gefährdung

Voraussetzung der Durchführung einer Pflegefilmsanierung:

  • leistungsfähige Einscheibenmaschine mit hoher Nennleistung, hohem Gewicht, hoher Drehzahl, guter Absaugung
  • relativ ebener Bodenbelag

Arbeitsstufen einer Pflegefilmsanierung:

  1. Schmutzentfernung vom eingepflegten Belag durch Feucht- bzw. Naßwischen mit Alkoholreiniger (z.B. SR-13, DIFOTAN), Allzweckreiniger (z.B. AZ-70) oder Grundreiniger (LINAX PLUS, max. 3%ige Einsatzkonzentration).
  2. Belagsoberfläche bzw. Pflegefilm partiell anschleifen (braune Padscheibe).
  3. Evtl. anfallenden Reststaub mittels Feuchtwischmethode entfernen.
  4. Wenn notwendig, Polymerdispersion (z.B. B-250, LONGLIFE) auftragen und Egalisierung durch polieren (roter Pad).

Grenzen der Pflegefilmsanierung:

  • Für Maschine unzugängliche Bereiche.
  • Im Pflegefilm eingebettete Schmutzrückstände (falsche Unterhaltsreinigung).
  • Rauhe Steinböden oder unglasierte Keramikfliesen.
  • Schlechte Bodenverlegerarbeit.


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