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Kunstharzvergütete Böden / SpachtelmassenEine Kunstharzvergütung von Fußböden wird meist vorgenommen, um den Boden widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit, chemische Einflüsse oder mechanische Belastung zu machen. EIGENSCHAFTEN: Kunstharzböden werden verstrichen und können maschinell verdichtet oder geglättet werden. Sie sind größtenteils beständig gegen Säuren, Laugen, Lösemitteln sowie gegen Fette und Öle. ZU BEACHTEN: Magnesia- und Anhydridestrich dürfen mit Kunstharzen nur imprägniert werden, wenn rückseitig keine Durchfeuchtung auftreten kann. Ohne diese Voraussetzung wird der Kunstharzaufstrich "abpudern" (helle, weißliche Flecken). Die Verarbeitung eines Kunstharzbodens kann mittels Imprägnierung, Versiegelung oder Beschichtung erfolgen, so daß allein aufgrund unterschiedlicher Verarbeitungstechniken vielfältige Eigenschaften möglich sind. Reinigung und Pflege:Kunstharzvergütete Böden können trocken mit Hilfe von Emulsionskehrspänen aber auch naß mit handelsüblichen Reinigern (z.B. INNOMAT) oder Wischpflegemitteln (z.B. TAWIP, POSA) am günstigsten mit Scheuersaugmaschinen gereinigt werden. Reifenspuren bzw. Gummiabriebe lassen sich nur mit alkalischen Grundreinigern (z.B. GR S) entfernen. Fett- und ölfreie Kunstharzböden sind meist problemlos auch mit Wachs- und Kunststoffdispersionen (z.B. LONGLIFE, B 250) einpflegbar. Lediglich strukturierte Beläge bzw. solche mit Einstreuungen (z.B. Sand) sollten von dieser Möglichkeit ausgeschlossen werden (zu schneller Abtrag). |
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